Tumorschmerz

Unter dem Begriff Tumorschmerz versteht man Schmerzzustände, die durch Raumforderungen – im engeren Sinne durch Krebserkrankungen – ausgelöst werden. Etwa 60 % der Menschen, die an einer bösartigen Tumorerkrankung leiden, haben es mit Tumorschmerzen verschiedenster Art zu tun. Dabei kann es sich um akute Schmerzattacken, aber auch um chronisch-manifestierte Tumorschmerzen handeln. Neben dem eigentlichen Tumor kann auch die begleitende Therapie (Operation,ChemotherapieBestrahlung) zu mitunter starken Schmerzen führen.

 

Je nach Lokalisation im Körper unterscheidet man mehrere Arten von Tumorschmerzen:

  • Nervenschmerzen
  • Weichteil- und Knochenschmerzen
  • Viszerale Schmerzen
  • Schmerzen nach Krebsbehandlung
  • Indirekte Tumorschmerzen, wie z.B. durch tumorbedingte Durchblutungsstörungen oder Muskelverspannungen

 

Im Rahmen der Therapie von (speziell chronischen) Tumorschmerzen erweist sich ein multimodales Vorgehen als besonders effektiv. Dies sollte bestehen aus:

  • Pharmakotherapie (evtl. auch Morphine)
  • Psychotherapie
  • psychosomatische Behandlung
  • Patientenschulung
  • Selbsthilfegruppen
  • evtl. physikalische Therapie
  • Entspannungsmethoden

 

Quelle: DOC Check Flexikon

Wichtige Termine:

Yogakurs für Schmerzpatienten

Ab dem 18.9.17 findet ein 10-wöchiger Yogakurs für Schmerzpatienten statt.

 

Nähere Infos unter Aktuelles

SHG - Treffen:

jeden 4. Mittwoch im Monat von 16:00 - 18:00 Uhr im Netzwerk Selbsthilfe, Faulenstraße 31, Bremen.

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St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Telefonkontakt über das Netzwerk Selbsthilfe Bremen:

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Selbsthilfe:

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Mehr Infos unter Aktuelles

Ganz sehenswerter Filmbeitrag des Senders BBC zum Thema: Was ist Schmerz? 

 

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